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Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Wege aus der Ohnmacht und Identitätsverlust

  1. Die Wirtschaftskrisen sind eine Gefahr für die deutsche Demokratie
    1.1 Finanzwerte in der Reproduktionskrise
    1.2 Nationalismus als Folge der Wirtschaftskrise
    1.3 Finanzmarktkrise und Eurokrise im 21. Jahrhundert
    1.3 Beendigung der Demokratie als Folge der Wirtschaftskrise
  2. Lohndumping und Kontrahierungszwänge
    2.1 Aus Fehlern der ökonomischen Geschichte lernen
    2.2 Die mathematisch-ökonomische Verwertungskrise
  3. Negativzinsökonomie
    3.1 Finanzkapitalismus soll wieder der Volkswirtschaft dienen
    3.2 Richard Nixon – Das Anfang vom Ende der Sozialdemokratie

Einleitung

Wege aus der Ohnmacht

Die inneren Impulse der Menschen sind versiegt. Die äusseren Zwäng bestimmen unser Handeln. Der deutsche Bürger ist grundgesetzwidrigen staatlichen Kontrahierungszwängen ausgesetzt. Unsere momentane freie und liberale Identität ist somit ein Betrug. Neurotische Reflexe ersetzen unsere freie von uns selbst heraus entstandene Identität.

Identitätsverlust

Die Kosten der durch die kapitalistischen Marktwirtschaft ausgelösten Zwänge sind also real und gross. Selbstbestimmtes Handeln wird in dem deutschen Wirtschaftssystem also ungleich schwerer. Die Selbsterfindung, die nichts mit Konsum oder Verdienst zu tun hat, also durch innere Impulse heraus erfolgt und nicht aus externen, kollektiven unterbewusste Zwänge heraus, bedarf stetiger, selbständiger Arbeit, es bedarf einem unablässigen, diszipliniertem Nachgehen an eigenen tiefer liegenden Motiven, welche die Lücke der äusseren Zwangsbestimmung schlussendlich zu ersetzen vermögen.

Gemeinnützige Tätigkeiten können eine gute Übergangslösung darstellen, auf dem Weg heraus von der fremdbestimmten Arbeitskreatur hin zur selbstbestimmten kreativen Kreiererin und Kreierer. Das Flussbett zur erlösenden Daseinsform ist schmal und ungerade, bevor unsere disziplinierte Arbeit in ausgedehnte Täler voll erfrischender Belohnung fliessen kann.

Es geht in dem Prozess der Abstreifung des kapitalistischen Korsetts auch darum, unsere Scham abzulegen, die Akzeptanz sich selbst wahrzunehmen, die Erkenntnis dass wir alle voneinander verschieden sind, oder mit den Worten Satres, die reine Subjektivität zu werden, welche unmittelbar in der Welt existiert. (Maria-Sibylla Lotter, Die Macht der Scham). Satre beschreibt die gesellschaftlich-kapitalistisch auferlegte Scham auch als ursprüngliches Gefühl der Ohnmacht. “Die Hölle, das sind die Anderen” schrieb der Begründer des Existentialismus.

Das Ego, oder die Persona, wie Jung diesen Teil des Subjekts nennt, ist „ein mehr oder weniger willkürlicher Ausschnitt aus der Kollektivseele“. Was wir also für unser Eigenes halten, unsere Individualität, besteht zur Gänze aus kol­lektiven Teilstücken. Nur die Auswahl ist individuell und verführt uns zu der Annahme, unsere Rolle, die wir in der Gesellschaft und vor uns selbst spielen, unser Beruf, unsere Position in der Familie oder in einer bestimmten Gruppe, sei mit unserem Selbst ident. Die Persona ist ein Konstrukt, meint Jung: „Sie ist ein Kompromiß zwischen Individuum und Soziät über das, als was einerscheint‘.

Kuehs, 2015

Das Überwinden der eigenen Scham, der eigenen Ohnmacht, ist nach Toni Erdmann, als einer der Protagonistinnen merkt, dass Sie das falsche Kleid anhat und es an der Tür klingelt und dann als Überwindung der Scham, das Kleid einfach auslässt und Nackt die Tür der Arbeitskollegin öffnet und allen nachfolgenden Gästen auch. Die Ohnmacht wird überwunden, die Macht der Anderen auf einen Schlag besiegt. Im Kapitalismus wird menschlich verrichtete Arbeit beständig abgewertet, da dem Kapital selbst dieser Arbeitswert nun zu Gute kommt und durch Zinsen ebenfalls an Wert zunimmt. Selbstwert und Wertigkeit werden beständig niedergedrückt und dem Arbeitgeber, also Kapitalbesitzer untergeordnet und schlechter gestellt. Derjenige, der nur Arbeit hat und nicht Geld, ist aus der Perspektive der Vertreter des kapitalistischen Systems immer automatisch weniger Wert. Karen Horney, Gründerin des amerikanischen Instituts fur Psychoanalyse sagte bereits, alle Neurosen seien auf eine Grundangst zurückzuführen, der Angst vor Missbrauch durch Andere. Die Ohnmachtserfahrungen werden von den Menschen mit Abwehrmechanismen und Abwehr begegnet. Unterwürfigkeit, Rationalisierung oder Leugnung durch Konsum und Übergewicht können auch eine Form der Antwort sein. Das Selbstwertgefühl kann also auch durch ein Zurückführen zum Arbeitsmenschen der über die Jahrtausende angesammelten Vermögen erreicht werden, effektiv durch den Negativzins der EZB.

1. Die Wirtschaftskrisen sind eine Gefahr für die deutsche Demokratie

1.1 Finanzwerte in der Krise

Die Ökonomische Krisentheorie findet sich wieder im Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate.

Die Profitrate p ergibt sich aus dem erzeugtem Mehrwert m über dem genutzten Kapital c (Rohstoffe, Maschinen) und dem eingesetzten variablen Kapital v (Humankapital).

Karl Marx, 1867.

Dieses Gesetz ist eine Folge des Kapitalismus selbst und dem Zins der das Kapital wachsen lässt. Wenn aber der soziale Raum der Bevölkerung oder der auszubeutende Grund und Boden der landeseigenen Natur und deren Ressourcen nicht mehr wächst, gerät der Vermehrungsprozess des finanziellen Eigentums deutscher Millionäre und Milliadäre in eine Reproduktionskrise.

The lowering of interest rates to below zero is a clear sign that management of the hyper financialized capitalistic economy by central banks has come to the end of the road. Increased disparities caused by a growth model for inequality, have been compensated, step-by-step, crisis after crisis, with more and more intensive monetarist cures. After the failure of the latest innovation produced by creative financing, the securitization of subprime loans, these cures have just reached their upper limits, with the zero interest rate policy (ZIRP) and purchases of bonds in the trillions (Quantitative Easing or QE). They have now begun to work in the exact opposite way to the economic purpose for which they were designed, by imposing withdrawal rather than topping up financial capital.

Jacques Ninet, 2020

Die angestellte Bevölkerung Deutschlands, derzeit 45 Millionen geführte Deutsche wären in Zeiten der Finanzkrisen damit überfordert, das finanzielle Vermögen der deutschen Millionäre und Milliadäre weiterhin zu reproduzieren, selbst unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Vorteile der Globalisierung. Aus diesem Grund und aus Gründen der Preisstabilität, hat die Europäische Zentralbank die Leitzinsen ins Negative gesenkt, konkret um die Reproduktionskrise des Profites der europäischen Realwirtschaft zu verhindern und das wirtschaftliche Wachstum zu stimulieren.

1.2 Nationalismus als Folge der Wirtschaftskrise

Der Nationalismus des 20. Jhr. ist genau daher laut Sohn-Rethel eine logische Fortsetzung des Kapitalismus, weil die Gewinne für die Vermögenden und Eigentümer so niedrig waren, dass der Bund zwischen Vermögenden Finanzeliten und der Politik (Brüning, Reichskanzler 1930-1932) als ein bürgerlicher Reflex der Angst um ihr Eigentum stattfand.

Folglich ersetzten die Vermögenden in den Jahren 1929-1945 durch die Bildung von komplexen Politik-Wirtschafts Bündnisnetzwerken (italienisch: fascio “Bund”, deutsch: “Union”), die inflationäre Situation in den Kapitalnetzwerken, also auch im Internbankengeschäft und Kreditgeschäft der Banken durch Brünings Besteuerung auf alles und stringender Austeristätspolitik.

In diesem Klima des weiterhin in der Krise positiv gepolten Zinses durch Besteuerung auf alles blieb die Forderung von Gläubiger an Schuldner gleich hoch und die bestimmende Funktion der Vermögen der Gläubige blieb fortan bestehen. Der Status Quo blieb erhalten. Selbst mitten im dritten Reich, war unter Ökonomen unumstritten, dass dieses Bündnis, also der Faschismus und die territoriale Erweiterung durch Raubzüge und Kriege die einzig gangbare Methode darstellte. Hayek entschuldigte sich 1970 für diesen fatalen Fehler.

1.3 Finanzmarktkrise und Eurokrise im 21. Jahrhundert

Nach dem Eintritt der Finanzmarktkrise 2008 durch die Aufblähung der Kreditausfallsicherungs-Swaps und den Fall von Bear Stearns, setzte durch die folgende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands die Eurokrise ein und die Antwort des Bündnisses zwischen Vermögenden Finanzeliten und der Politik (“Union”), war eine fatalistische und Krisenverstärkende Austeritätspolitik die zum Ende des europäischen Wirtschaftsraumes geführt hätte, wenn nicht der Bundesverdienstkreuzträger Mario Draghi den Leitzins der EZB drastisch gesenkt hätte und die südeuropäischen Staaten effektiv entschuldet hätte.

“Es ist nicht nachvollziehbar, für welche Verdienste Mario Draghi das Bundesverdienstkreuz erhalten soll”

Florian Toncar, Finanzpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, 2020

Das vermögende deutsche Bürgertum, die industriellen Finanzeliten (Schwarz, Albrecht, Heister, Schäffler, Reimann, Klatten, Quandt, Porsche, Plattner, Braun, Tschira, Otto, Kühne, Jacobs, Thile, Knauf, Hopp, Liebherr, Würth, Bectholsheim, Oetker, Strüngmann, Blickle, Merckle, Wobben) geraten nun in eine extenzielle Krise, Sie leiden effektiv unter der sehr realen Angst Ihr Vermögen zu verlieren, und schlussendlich genau wie 45 Millionen in Unternehmen geführte Deutsche auch, das erste Mal in Ihrem Leben wirklich arbeiten gehen zu müssen.

Die historische Lösung lag damals wie wir wissen in den Bündnisbildungen, also den Faschismen. Im Jahre 2021 manifestieren sich, wie wir beobachten können, diese Bündnisse in einer Union zwischen Milliadärsfamilien geführten Unternehmen des Landes auf der finanzwirtschaftlichen Seite und den Ethnonationalisten und Retrotupisten der Werteunion aus Plankstadt, sowie der CDU/CSU und FDP auf der politischen Seite.

Derzeit sind wir wieder in der gleichen historischen Phase, in denen sich die Vermögen der Deutschen unverhältnismässig stark auf einige wenige konzentrieren. So bezeugt der Armutsbericht der Bundesregierung 2020, dass 85% der Bevölkerung weniger als die Hälfte des deutschen Eigentums besitzen. Das Vermögen auf den Konten einiger weniger (15.000 Menschen, SZ, 2021) kann sich nun dank Entzug der positiven Verzinsung durch die Negativzinspolitik der EZB nicht mehr weiter von selbst reproduzieren. Gemeinsam mit diesen ökonomischen Fakten stellt der Vertrauensverlust des deutschen Volkes in die freiheitliche Demokratie eine explosive Gefahr für den fortbestand des demokratischen Experimentes in Deutschland dar.

1.4 Beendigung der Demokratie als Folge der Wirtschaftskrise

Die jungen Generationen der deutschen Bevölkerung sehen laut Umfragen in den demokratischen Errungenschaften, wie fliessendem Wasser (Blom, 2019), Müllabfuhr, sozialen Netzen, gesundheitlicher Versorgung oder ÖPNV eine Selbstverständlichkeit und begreifen nicht, dass vor der Demokratie in Deutschland diese Errungenschaften schlichtweg nicht existierten. Diese Teile der Bevölkerung tendieren zum Wählen von autokratischer Parteien, wie der AfD oder dem konservativen Flügel der CDU, der Linken oder sogar den Grünen.

Die Gefahr der Wandlung der liberalen Demokratie hin zu einer althergebrachten, augenscheinlich bewährten, autokratischen Regierungsform in Deutschland unter der Regie der Ethnonationalisten der AfD, der eigennützigen Werteunion und der retrotopischen Union, ist so gross wie nie zu vor in den letzten Jahrzehnten. Die Bevölkerungsteile, die sich nach einer Alternative zur deutschen freiheitlichen Demokratie sehnen, haben diese alternativen nie am eigenen Leibe erfahren, namentlich Leibeigenschaft, Feudalismus, Ausgrenzung von Frauen und Behinderten und Folter, sowie Exekution politischer Opposition.

Um noch einmal auf die Parallelen zurückzublicken: Die Wege aus der Weltwirtschaftskrise nach 1929 lagen für die finanzwirtschaftlich, sowie realwirtschaftlich verwurzelten Bündnisse, also der Faschismen, in der Erschliessung neuer verwertbarer natürlicher Ressourcen in den kriegerischen Raubzügen der Osterweiterung, um so der Krise der abnehmenden Vermögen, also dem Gesetz des tendentiellen Falls der Profitrate entgegenzuwirken.

Im Kriege wurden die erbeuteten Wertgegenstände und das Eigentum der überfallenen Staaten von den Bündnismitgliedern zwischen Wirtschaft und Politik, also den Faschisten, sich direkt angeeignet, und unter anderem am deutschen Staate vorbeigeführt, da die staatlichen Organe durch die nationalsozialistischen Chaosstrukturen und durch das Führerprinzip ausgehebelt wurden.

So konnten sich die vermögenden deutschen und internationalen Finanzeliten direkt aus den kriegerischen Raubzügen der Wehrmacht bereichern. Der GM Manager James D. Mooney und der IBM Boss Tom Watson wurden von Hitler für die Verdienste von der deutschen Regierung mit dem Großkreuz des deutschen Adlerordens ausgezeichnet, der höchstens Auszeichnung für Ausländer und dies noch spät in den 1930er Jahren. Nach neuerer Forschung bereicherten und beteiligten sich sogar niederländische Industrielle jüdischen Glaubens an den deutschen Raubzügen und Massenvernichtungen der damaligen Zeit. Die Kolonialisierung Europas und der Imperialismus der Angreifermächte waren somit nur normales finanzelitäres Gebaren. Somit ist der faschistische Habitus mit dem kapitalistischen Habitus kongruent und stellt auch heute noch die grösste Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Unversehrheit der deutschen Bevölkerung dar, die man sich neben der Gefahr des Klimawandels überhaupt nur vorstellen kann.

“Wir bewegen und zwischen den Kulissen der Aufklärung wie Schauspieler mit dem falschen Text im Bühnenbild eines längst abgespielten Stücks”

Philipp Blom, 2019

2. Lohndumping und Kontrahierungszwänge

Mit der Disziplinierung der deutschen Angestellten auf einem extrem niedrigen Lohnkostenniveau, haben sich die Akkumulationsmöglichkeiten der deutschen Vermögenseigentümer am Ende der ersten Republik Deutschlands und im dritten deutschen Reich stark verbessert. In diesem Lichte lassen sich folglich die Sozialmarktreformen der Ära Schröder (SPD) betrachten. Das Bundesverfassunsgericht hat in seinem Urteil am 5. November 2019 unmissverständlich dazu aufgefordert, das Sanktionsregime der Arbeitlosenhilfe II (Hartz IV) zu beenden, doch dieser Aufforderung wird durch die Bundestagsfraktionen der Union, AfD und FDP und deren retrotopischen Fanclub in der Werteunion nicht im Geringsten Folge geleistet.

Die Interessen dieses protofaschistischen Bündnisses liegen somit klar auf der Hand: Die 45 Millionen deutschen Angestellten sollen weiterhin den Verwertungsinteressen der Industrieverbände und deren Gläubigern aus der Finanzwirtschaft vollumfänglich zugeführt werden.

In der ökonomischen Sphäre der deutschen Angestellten, Bausparer, Kreditnehmer, Versicherten und zur Miete lebender Bürger gilt das Prinzip des Kontrahierungszwanges. Der Deutsche wird gezwungen Verträge, also Kontrakte zu unterschreiben, die er nicht unterschrieben will, wie z.B. Rundfunkgebühren, Wiedereingliederungsvereinbarungen oder Haftpflichtversicherungen. Des weiteren wird der deutsche angestellte Bürger dazu konditioniert und effektiv gezwungen, sich mit seinen finanziellen Ausgaben zusammenzureissen, oder alternativ, immer länger, effektiver und schneller zu arbeiten um der wachsenden Abgabenlast in Form des Mietzinses, der Bankgebühren, der stagnierenden Löhne und obendrauf der Inflation gerecht zu werden, während die vermögenden 15.000 deutschen Millionäre und Milliadäre es sich in Ihrem schien unendlichen Überfluss an Behausungen zu Wasser, zu Lande und zu Luft richtig gut gehen lassen.

Nun, das muss nicht sein. Denn, was die wenigsten wissen: Dieser Kontrahierungszwang, also der Einschnitt in die Vertragsfreiheit des deutschen Bürgers und Angestellten, welcher in der orthodox gelehrten Ökonomie unter dem Gesetz des Zero Lower Bounds gegeben ist, stellt einen Einschnitt in die Privatautnomie des deutschen Bürgers dar und ist daher Grundgesetzwidrig (GG Artikel 2, Abs 1, Grundsatz der Privatautonomie).

2.1 Aus Fehlern der ökonomischen Geschichte lernen

Diese Leistungserwartungen an den nicht vermögenden Teil der deutschen Bevölkerung wurden am Ende der Weimarer Republik vom wohlhabenden Bürgertum, also den damaligen geistigen, sowie genealogischen Vorfahren der Werteunion, CDU/CSU, FDP und AfD, an die Regierung herangetragen.

„Die faschistische Lösung der ökonomisch verursachten Systemkrise der ersten deutschen Republik musste umso wahrscheinlicher werden, je mehr die Arbeiterbewegung Ihre Unfähigkeit der [..] Wendung der Systemkrise erwiess.“
Wir sehen damals wie heute, als prophylaktische Reaktion auf den sich anbahnenden Zerfall des Weltmarktes, befördert unter anderem durch das Erstarken eines neuen Protektionismusses in Form von Handelskriegen eines Hr. Trump, Hr. Xi-Ping und deren Sanktionen, Zölle oder auch dem Brexit eines Hr. Johnson, nun auch wieder eine Vereinigung unterschiedlichster Finanzinteressen. Also eine Vereinigung von Industrie (Thyssen-Krupp, BASF, Bayer), Mineralien (Kinderarbeit in Muskovitminen, Grabsteinen, siehe Töpfer, Pütter 2017, Heyne), Öl (Exxon, Shell, Haliburton, BP), Energie (RWE, Gasprom, Vattenfall), IT (Microsoft, Facebook, Oracle, Cisco, IBM) und Finanzbranche (zum Beispiel die Dakotapipelinebanken wie der Wells Fargo, BNP Paribas, SunTrust, The Bank of Tokyo-Mitsubishi, UFJ, Mizuho Bank, Citibank, TD Securities, Credit Agricole, Intesa SanPaolo, ING Bank, Natixis, BayernLB (DKB), BBVA Securities (Holvi), DBN Capital, ICBC London, SMBC Nikko Securities, Societe General).

Agnoli, Blanke, Kadriztke, 1973.

Damals auf der Bündnis-Ebene im ehemaligen Brüninglager der ersten deutschen Republik, heute auf interdisziplinärer Bündnis-Ebene, z.B zwischen den beteiligten Banken und Ölfirmen im Dakotapipeline Projekt, oder den gleichen finanzpolitischen Interessen des konservativen Flügels der Union um Friedrich Merz oder Armin Laschet herum mit den Interessen der Vermögenden Bankenvorständen und Millardären Deutschlands.

Die damalige Verbindung zwischen allen Vertretern der kapitalistischen Marktwirtschaft und der Politik konstituierte sich im mitteleuropäischen Wirtschaftstag und könnte heute mit dem G7 Weltwirtschaftsgipfel verglichen werden.

Haben am Ende der ersten deutschen Republik die Interessenvertreter aus Finanz- und Realwirtschaft versucht eine Wählerschaft in Form eines Mobs der Nationalsozialistische Bewegung anzusammeln, so wird heute das gleiche von den Finanzeliten um Max Otte in der AfD versucht, mit den durch Aufgeschlossenheit heuchelnden sozialen Personas der Querdenker-Bewegung.

Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen”. Rainer Rahn, AfD, im hessischen Landtag, 2019.

2.2 Die mathematisch-ökonomische Verwertungskrise

Damals wie heute ist die libertär-kapitalistische Marktwirtschaft in eine mathematisch-ökonomische Verwertungskrise geraten und hat somit in seiner Krisenhaftigkeit den Nährboden für den Aufstieg einer terroristrisch-monarchischen Regierungen bereitet, die politischer Garant für die Vollstreckung neuer ökonomischer Zwänge waren und wieder sein werden.

Wir können beobachten wie die von der Wirtschaft betörten und menschenfeindlich-assozialen Regimes der Regierungen Modi, Erdogan, Trump, Orban oder Morawiecki auf geradezu irreversible Weise autokratisch-terroristrische Regimes etablieren und somit den Primat der demokratischen Willensbildung und Übereinkunft durch den Primat der Finanz- und Realwirtschaft, also das Gesetz des Stärkeren ersetzen. Wenn sich gegensätzliche Interessen nicht mehr an einem Tisch setzen können um Differenzen zu überwinden, in dem Sie auf einen Teil Ihrer Macht verzichten, dann wird sich nur noch der Mächtige durchsetzen und die Demokratie ist damit abgeschafft.

Der Schlüssel zum Entstehen der liberalen Demokratie liegt im Machtverzicht aller Beteiligten. Erst wenn alle Interessengruppen bereit sind, keinen Alleinanspruch auf die Macht innerhalb der Gesellschaft zu fordern, und wenn diese Vereinbarung in einem System reflektiert ist, das die Anhäufung von Macht verhindert und kontrolliert, kann eine pluralistische und regelbasierte Gesellschaft enstehen. Um es mit Rousseau und Diderot zu sagen: Sie müssen den Allgemeinen Willen als Gesetz anerkennen. Diese Bereitschaft ist davon abhängig, dass diejenigen, die diese Vereinbarung miteinander treffen, überzeugt sind, dass ihr Machtverzicht letztlich in ihrem Interesse ist, weil er ihnen mehr Sicherheit und mehr Möglichkeiten gibt, für sich selbst und ihre Familien ein gutes Leben aufzubauen

Philipp Blom, 2019

Der ethnonationalistisch abgesicherte Vollzug weiter ungehinderter Reproduktion der Vermögen der reichsten Bürger eines Landes gerät so weiterhin ständig in neue Krisen, die historisch durch kriegerische Auseinandersetzungen kompensiert wurden und werden, zuletzt in den Bush-Cheney’schen Golfkriegen, den Obama’schen Dronenkriegen, oder in Modis Kriegen gegen die Adivasi-Eingeborenen Indiens um immer grösser Minen- und Energieprojekte umzusetzen (Roy, 2011).

Am Ende der Weimarer Republik war dem vermögenden Bürgertum an den Schalthebeln der Macht keine Alternative zum einmal eingeschlagenen Weg der Austeritäts- und Verschlankungsökonomie zu Gunsten der Vermögen ersichtlich, und so wurde die Macht damals wie heute den neuen national-monarchischen Führern übergeben, um die deutsche Wirtschaftsordnung, gefangen im gleissenden Irrlicht des positiven Zero Lower Bound Paradigma der orthodoxen Volkswirtschaftslehre und in deren fatalen inflationären Folgen, durch kriegerische Raubzüge in Schach zu halten.

Donald J. Trump wurde also genauso als alternativlos von den Republikanern gesehen und gewählt, wie Adolf Hitler von den Parteien der Mitte, und wie Höcke von den Baronen in Ihren prächtigen deutschen Schlössern. Das muss nicht sein.

“It is agreed that hoarding money, whether in cash or in idle balances, is deflationary in its effects. No one thinks that deflation is in itself desirable.” 

F.A. Hayek to J.M. Keynes, October 1932.

3. Negativzinsökonomie

3.1 Finanzmarktkapitalismus soll wieder der Volkswirtschaft dienen

Damals wie heute gibt es alternative Auswege zu sozialistischen, faschistischen Terrorregimen des 20. Jahrhunderts oder ethnonationalistischen Bestrebungen des 21. Jahrhunderts, wie der Stamp Scrip Ökonomie Irving Fishers (Yale University, 1933), und unter Beweis gestellt in der österreichischen Gemeinde Wörgl von 1932-1933 und empfunden nach Silvio Gesells Freiwirtschaft. Womöglich wusste sogar der anerkannteste aller Ökonomen, der Österreicher Joseph Schumpeter von den Heilkräften der Negativzinsökonomie.

The most important step, however, to ensure that finance reclaims its rightful place in serving economy, which in turn services society and mankind, is to thoroughly rethink intergenerational solidarity and put an end to the deification of the market. That is in line with Pope Francis’ recommendations, in his encyclical, Laudato si. Because any attempt to rebuild a viable economic system without questioning its sustainability as a first prerequisite, is nonsense. Hence the idea of a “total ecology”, which would re-establish a hierarchy of principles, starting from mankind’s place on the planet, and ending with adequate financial tools, in strict opposition to the situation that prevails today.

Jacques Ninet, 2020

Die Abschaffung des Zero Lower Bound (ZLB) erscheint somit als unumgänglicher Schritt in die Zukunft eines friedlichen Miteinanders anstatt einer sich immerzu wiederholenden Zykluses des Schreckens und der Terrorregime nach dem Eintreten der unvermeidlichen mathematisch-ökonomischer Gesetzmässigkeiten, wie der des tendenziellen Falls der Profitrate und somit dem Abnehmen der Vermögen der reichsten Bürger des Landes und den Werteunionisten rund um Max Otte, Friedrich Merz und Armin Laschet.

Dadurch, dass die europäische Zentralbank in der Hand des Staaten ist und nicht min privatwirtschaftlicher Hand wie etwa die Federal Reserve in den Vereinigten Staaten, verfügt Europa heute über historisch nie dagewesene mökonomische Werkzeuge, eine Negativzinsökonomie dauerhaft zu etablieren und einer Kapitalflucht der Werteunionisten, der marktlibertären Immobilieneliten und der deutscher Barone durch Umlaufsicherung in Form des digitalen Euros effektiv vorzubeugen.

Die vermögendensten deutschen Mitbürger werden somit angeregt in die deutsche Wirtschaft zu minvestieren, augenscheinlich verschwenderische, aber langfristige enorm kreative, erfinderische und schöpferische Formen der Zusammenarbeit, wie mSCRUM oder Agile zu fördern, die Innovationskraft deutscher Ingenieruskunst neu auszurichten um den dringenden Nachholbedarf in der mInformationstechnologie, Bildung und Forschung in Deutschland zu decken.

Der Konsum wird sich für deutsche Bürger wieder lohnen, das zölibatäre Dasein des für die Deutschen typischen Sparens und Hinausschiebens von Anschaffungen wird abnehmen und ganz verschwinden. Mit der Abschaffung des ökonomischen Gesetzes des Zero Lower Bound, also dem positiven Leitzins, kann somit eine Kreislaufwirtschaft nach Irving Fishers und Silvio Gesell’s Modellen entstehen und Deutschland in zweistellige Wachstumsraten befördert werden um das Land stark zu machen für die mFührung Europas und Amerikas gegen monarchisch-sozialistische Terror-Regime, wie etwa die Russlands oder Chinas.

The crisis consists precisely in the fact that the old world is dying away, and the new world struggles to come forth. In this interregnum a great variety of morbid symptoms appear. It is the time of monsters

Antonio Gramsci, 1929

Damals wie heute lauern aber auch hier Unwägbarkeiten in der Amalgisierung zwischen demokratischer Machtverteilung und politischem Regime, also verschiedenste Schismen abzudriften, wenn es nicht gelingt die Ethnonationalisten der AfD, und deren ahnungslosen kollektiven Persona, die von der retrotopischen Werteunion in Plankstadt ferngesteuerten Querdenker, in den demokratischen Willensbildungsprozess mit einzubinden.

Die deutsche Bundesregierung muss die Abstiegssorgen und Enttäuschung über das Abgehängt-Sein der deutschen Bürger endlich ernst nehmen.

Gut fünfhundert Jahre nach der Veröffentlichung von Thomas Morus’
Utopia, so seine These, haben die Nationalstaaten die Fähigkeit
eingebüßt, ihre Versprechen auf Wohlstand und Sicherheit einzulösen. Wer
in einer globalisierten Welt nach Orientierung sucht, der richtet
seinen Blick daher nicht länger auf einen als Ideal verklärten Ort –
einen topos –, sondern in eine untote Vergangenheit. – Retrotopia, Suhrkamp, 2019.

3.2 Richard Nixon – Das Anfang vom Ende der Sozialdemokratie

1971 hob Richard Nixon die Dollar-Goldpreisbindung auf und läutete die Ära der grössten Umverteilung von Vermögen von Arm nach Reich ein

Nach dem Ende von Bretton-Woods Vertrages (festes Währungs-Wechselverhältnis, $35 Dollar und die anderen OECD Währungen waren 31,104 Gramm Gold wert), durch die Aufhebung von Richard Nixon brach das Bruttoinlandsprodukt der OECD Länder ein. Die USA versorgten den Weltmarkt mit Währung um Inflation und Deflation und andere volkswirtschaftliche Effekte aufzufangen, solange die anderen Länder den Dollar als offizielle Weltwährung akzeptierten.

USA AktivaUSA PassivaOECD AktivaOECD Passiva
AnleihenDollarDollarAnleihen

Nachdem der am Wohle des Volkes vollkommen desinteressierte Nixon entschied den Empfehlungen seiner Chef-Ökonomen nicht Folge zu leisten und den IMF mehr SDRS (Sonderziehungsrechte) austellen zu lassen und Gold neu zu bewerten, entstand erst die Diskrepanz im Werteverhältnis zwischen Gold und Dollar und so wurde von Nixon kurzerhand die Goldpreisbindung 1971 abgeschafft. Seitdem befindet sich die westliche Welt in der Ökonomie der frei handelbaren Währungen. (Mehrling, 2016)

3.3 Finanzialisierung seit 1980

Finanzialisierung: Die Entkopplung des Finanzsektors von realwirtschaftlichen Produktionsprozessen. Luiz Carlos Bresser-Pereira, 2010.

Um die Funktion der Finanzinstitute, also Banken und Versicherung zu vergrössern, unternahmen die Regierungsverantwortlichen, also die Banken- und Versicherungsvertreter selbst und deren eingekaufte CDU, CSU, FDP und heute auch noch die AfD legislative und rechtliche Schritte.  Die Früchte dieser Anstrengungen der Finanzelite in den westlichen Regierungen unter der Fuchtel der CDU, CSU, FDP und AfD zeigen sich in einem Anteil an den Unternehmensgewinnen von 40% im Jahre 2007. In den 1950 Jahren machte so noch realwirtschaftliche Produktion den Hauptanteil der Wirtschaft aus. Banken hatten damals nch die Aufgabe, Gesparte Vermögen auf die Produktionsaktivitäten der Realwirtschaft zu verteilen. Dieser Beitrag zur Wirtschaft, reguliert durch Gesetze und die Trennung zwischen Geschäfts und Investmentbanken, schränkten riskante Investitionsgeschäfte ein, die Privatpersonen schaden konnten. So gab es in dieser Regulierungsperiode nach dem zweiten Weltkrieg bis 1970 keine Finanzmarktzusammenbrüche, sog. “Crashs”. In den 1970ern stiegen spekulative Geschäfte, wie Geldmaniupulationen und komplizierte Finanzinstrumente, in bisher unerreichte Stratosphären der Finanzaktivität. Die Produktion wurde so nach 1970 immer unwichtiger und die Geschäfte der Banken, das Geschäft selbst, wurde so zum wichtigsten Geschäft der westlichen Demokratien.

Sogar Vorstände wurden so gewählt. In den 60ern hatten Vorstände noch eine Vitae aus den Ingenieurswissenschaften, nach den 1970ern wurden die hohen Posten in den Unternehmen mit Finanzmarktspezialisten aus den orthodoxen, universitären Instituten der Betriebswirtschaftslehre. Bereits 1970 machte General Electric mehr Gewinn mit Finanzmarktspekulationsgewinnen als mit Umsätzen aus der Energiegewinnung. Die Produktionsstätten der westlichen Firmen wurden dann konsequenterweise rein finanzwirtschaftlichen Interessen untergeordnet und ins Ausland verlagert, viele Menschen wurden Arbeitslos und der Druck auf die Politik wuchs, diese reagierte aber mit Austeritätsmassnahmen, wie der Kürzung von Arbeitslosenhilfen, wie der Einführung des Hartz IV Regimes und beging somit genau die gleichen Fehler wie Reichskanzler Brüning und die deutsche Wirtschaft in den 1930ern. Diese Entzauberung des libertären Traumes für die angestellte Bevölkerung Deutschlands vehalf damals, wie wir wissen, den Nationalsozialisten zu unzähligen Stimmen und somit an die Macht und genauso hat diese Entzauberung des libertär-demokratischen Traumes durch die Austeritätspolitik Schröders und Merkels, Blairs und den Torys, der Clintons und den Demokraten der AfD, der Basis zu mehr Macht verholfen und zuletzt Donald J. Trump sogar an die Macht verholfen.

Wir lernen also, dass das einzige was wir aus der Geschichte lernen können, ist dass wir nichts aus der Geschichte lernen können. Es ist aber vielleicht nicht allzu gewagt, den Regierenden Finanzmarkttrickstern in der Politik, Wirtschaft und Notenbank Absicht oder zumindest Ignoranz für das Wohl der Menschen zu unterstellen, denn ungebildet sind diese ja nicht. Es ist also davon auszugehen, dass der sich selbst als Christdemokratisch bezeichnenden CDU/CSU, also der Union aus Finanzwirtschaft und Regierung, das Wohle der deutschen Bevölkerung vollkommen egal ist und Sie diese nur als Humankapital ansehen, und wenn wir ehrlich sind, spüren wir das alle in den Unternehmen, Hire & Fire ist an der Tagesordnung und gute Leistungen werden mit Zeugnisentzug oder disziplinarischen Massnahmen erzwungen. Wehe dem, der mal einen orthopädishen Stuhl für seinen Rücken beantragt, der kann lange Warten und wird eher bei der nächsten Kündigungswelle berücksichtigt als die Gesundheit seines Rückgrates. (Verizon-Yahoo, 2020)

Das internationale Handelssystem wurde so konstruiert, dass Arbeiter weltweit gegeneinander im Wettbewerb stehen. Dies führte zu einem sinkenden Lohnniveau. Jeder Arbeiter steht jederzeit und überall mit allen anderen Arbeitern im Wettbewerb. Z.b. ein deutscher Opelangestellter mit einem indischen Mahendraangestellten oder ein IT-Freelancer aus Bayern mit einem IT-Freelancer aus Singapur. Hochbezahlte Fachkräfte aus den Chefetagen hingegen erfahren eine Art Protektionismus, so muss der Tag, der einen ausländischen Bankenchef in Deutschland sieht, erst noch geboren werden. Kapital kann sich hingegen frei bewegen, wobei die 45 Millionen deutschen Angestellten ans Land und die Produktionsstätten gebunden sind.

Atypical restraining on compensation increases has been evident for a few years now and appears to be mainly the consequence of greater worker insecurity. — Alan Greenspan, 1997.

Durch die so gewollte erzwungene Unsicherheit von Arbeitsplätzen, werden effektiv, Forderungen nach höheren Löhnen, internen Betriebsräten oder intelligenteren Arbeitsmethoden wie SCRUM unterbunden und die 45 Millionen Fremdgeführten Deutschen Angestellten werden so gefügig  und unter Kontrolle gehalten. Wir haben also in den westlichen Wirtschaftssystemen ein perfides Zusammenspiel der Zwänge und Möglichkeitenbeschränkung in der Realwirtschaft, die folglich in der  bedingungslosen Ausnutzung des dem Weisungszwanges gebundenen deutschen Angestellten münden. Die Gewinne der finanzialisierten Realwirtschaftlichen Unternehmen auf der einen Seite bedingen und verursachen also zugleich die weitreichende Kontrolle der Angestellten auf der anderen Seite. Dies hat für die deutsche Bevölkerung natürlich gravierende finanzielle und psychosoziale, sowie psychologische Konsequenzen.

Es ist folglich kein Wunder, dass seit der Zeit des Industrialisierung Europas und der USA durch den Webstuhl, der Begriff der Neuroasthenie unter Angestellten bekannt ist, jüngst bezeichnet als Burn-Out, doch der aufmerksame Beobachter der deutschen Gesellschaft hat längst bemerkt, dass sich hinter diesen “woken” Modebegriffen die gute alte Depression verbirgt, mit all Ihren fatalen Komorbiditäten. In der COVID-19 Krise nimmt diese Tendenz laut den Statistiken der deutschen Krankenkassen nochmals zu, da nun auch das soziale Auffangbecken der Angestellten im Homeoffice wegfällt und somit das inhaltslose Arbeiten zum Zwecke der Vermögensvermehrung der Firmen-, CDU- und deutschen Bankenbosse dem deutschen Angestellten in seiner Gänze entblöst sind und sich nicht mehr hinter bedeutungslosen internen Mission-Statements oder sog. Value-Driven Kulturen verstecken können. Der Kaiser hat nun keine Kleider mehr und die Menschen treten zu Hauf in rechtsradikale Parteien wie Der Basis, der AfD und deren Frontrunnern den Querdenkern ein, da diese einfache und simple Antworten bieten, zB. einen starken Herren im Schlosse, einen Führer, den Monarchen.

Diese Finanzialisierung der Wirtschaft mit dem Offshoring und den verheerenden Folgen für die angestellte und nicht-angetellte deutsche Bevölkerung führte von 1973 bis heute zu einer nie dagewesen Konzentration von Wohlstand und Macht bei den obersten 0,5% der Deutschen, den 200 Milliardären und den 15.000 Millionären, wie nahezu sämtlichen AfD- und Die Basis-Funktionären und dem rechtsnationalen Flügel der CDU und CSU, mit all Ihren Bankenvorständen oder zumindest reichhaltigen Bezügen aus deutschen und internationalen Banken und Hedgefonds, wie z.B. der Heirat von dem grössten Vermögensverwalter Blackrock Inc. und dem Unionspolitiker Friedrich Merz.

The system inspired by Neoliberalism, which governs the near-totality
of the world’s economy, voluntarily or involuntarily generates
imbalances caused by the entrenchment of wealth disparities. This
distortion in the distribution of income and assets is leading to
sub-optimal growth and the repetition of financial crises, compounded
and worsened by the increasing financialization of the economy. –
Jacques Ninet, 2020.

Es geht also in Deutschland wie auch in anderen westlichen Gesellschaften in der Wahrnehmung zivilgesellschaftlicher Verantwortung nicht mehr nur um die Infragestellung der Staatsmacht, sondern vor allem der staatlichen Unternehmen, also die Infragestellung der konzentrierten Macht der obersten 0,5% der Deutschen, nämlich denen, die den deutschen Investmenbanken, Vermögensverwaltungsgesellschaften und den deutschen Rüstungs- und Fossilindustrien vorständig sind. Es geht um die Zukunft der deutschen Demokratie im Zeitalter des angebrochenen Zeitalters des Negativzinses.

3.4 Die Enstehung des Positivzinses 15. bis 19. Jahrhunderts

Die deutsche Negativzinsökonomie ist eine deutsche Naturzinsökonomie, da sie dem Gesetz des natürlichen Zerfalls Folge leistet. Im Laufe der Jahrtausende scheinen die Menschen einen Mechanismus gefunden zu haben, aus dem natürlichen Zerfall Kapital zu schlagen, in dem Sie auf den Zerfall Geld nahmen. Also derjenige, der den Zerfall eines Gutes einer Person die davon zuviel hat, aufhält, muss zynischerweise nicht nur für den aufgehaltenen Zerfall (also den Konsum des Gutes) aufkommen, sondern auch noch einen Obulus obendrauf, den Zins, entrichten. Aufgrund der Perversität dieser künstlichen Verknappung von Gütern, die im Übermaße zur Verfügung stehen, haben alle drei grossen Abrahamischen Religionen das Zinsverbot, oder die Zakat, erlassen.
 
Dieses Verbot des Kapitalschlagens auf etwas, von dem zu viel zur Verfügung steht, durch die künstliche Verknappung dieses, stiess bei den florentinischen Kaufmännern, den Medicis auf wenig Gegenliebe und so intigrierten Sie durch geschickte Inflitration der Kirche das Zinverbot aus dem alten und neuen Testament heraus, angeblich was sogar Luther bei der Übersetzung daran beteiligt (siehe King James Bibel). Die Fugger trugen dieses Wissen der Kapitalschlagung aus Geld aber schlussendlich von etwas, von dem eigentlich genug für alle da ist, dann in die Handelskammern und Bankkaufhäuser Deutschlands, wo Sie unter anderem den Habsburgern, also dem Staat, Kapital liehen, die dieses zur strategischen Positionierung in den politischen Sphären nutzten. Der Zins musste aber geleistet werden, die ewige Staatsverschuldung. Diesen Zins musste nun der Steuerzahler, also der Bürger und die Bürgerin erwirtschaften und zwar durch ewige Arbeit auf Feldern, Fabriken und Grossraumbüros.
 
Genau so war es der Fall in der Austeritätspolitik der CDU/CSU und FDP gegen die griechische Syriza Regierung nach dem eigenverschuldeten Fall von Bear Stearns: der Positivzins an die Banken Deutschlands und den Vorsitzenden dieser aus CDU/CSU und FDP mussten vom griechischen Volke getragen werden, nicht von den Griechischen Vermögenden. Über 40% aller Griechen lebten vor dem Schuldenschnitt vor 2013 unter der Armutsgrenze und über 60% aller Schuld un Studienabgänger Griechenlands landeten in der Arbeitslosigkeit. Nachdem der Positivzins unter Mario Draghi dann schlussendlich 2013 ins Negative gepolt wurde, flüchteten die egoistischen und mental debilsten Finanzbarone aus dem rechten Flügel der CDU und FDP und gründeten die AfD.

Es ist kein Zufall in diesem Kontext, dass die AfD im Jahr 2013 gegründet wurde, im Jahr des Schuldenschnitts Griechenlands, dem Jahr als die Herren Finanzbarone aus der deutschen Bankenbranche leer ausgingen und statt 1000 Milliarden Euro pro Jahr nur noch 990 Milliarden Euro pro Jahr ohne jedwede dem Ertrag auch nur im geringsten angemessene Eigenleistung hinzuverdienten.

Wie bei Disney’s Dagobert Duck, wehe, dass nur ein Cent aus dem Talerberg fehlt, so droht umgehend der mentale Kollaps der ohnehin bereits an Debilität grenzenden Schizophrenie der Egomanischen Banker und Bankerinnen der CDU, CSU, FDP, NPD, AfD, der Basis und den Querdenkern. Wir erinnern uns, dass alleine 2020, dem Jahr der Covid-19 Pandemie, die Vermögen genauer dieser Milliardäre aus der CDU, CSU, FDP, NPD, AfD, der Basis und den Querdenkern um über 1.000 Milliarden Euro gestiegen sind, bei gleichzeitigem Fallen des Lohnniveaus der 45 Millionen angestellten Deutschen

Wie sehen also die offenkundige vollständige Abwesenheit der Empathie bei den Herren Finanzbaronen der CDU, CSU, FDP, NPD, AfD, der Basis und den Querdenkern als hinreichend nachgewiesen an.
 
Nun gilt es für uns 45 Millionen in den realwirtschaftlichen Unternehmen geführte Deutsche unsere fremd auferlegte Scham abzustreifen uns unserer Vermögensschaffender Funktion der Vermögenden aus CDU, CSU und FDP und AfD und Der Basis klar zu werden und die Schuld dort zu verorten, wo sie ursprünglich hingehöhrt: Bei den Nehmenden des Positivzinses. Das Mass ist ein für alle Mal leer bei den Positivszinsherantragenden der 45 Millionen deutschen Angestellten und es gilt sich aus den Ketten des Positivzinsbeschaffenden zu befreien und den Negativzins der Banken der Herren Finanzbarone aus CDU, CSU, FDP, AfD und der Basis einzufordern. Es kann ja nämlich nicht sein, dass die Banken sowohl auf Seite der Verbindlichkeiten, also der Passiva, sowie der Umsetzenden Seite, also der Aktiva der doppelten Buchführung nun den Zins scheffeln und die Gewinnspanne zwischen Negativzins und immer noch positiv bezinster Konsumenten-Kredite für sich zu behalten.
 
Als Beispiel sei hier der Meisterbaron der Positivzins und Lebenszeitabschröpfer KLARNA genannt, die mit Konsumentenkrediten von bis zu 13,49 % p.a., also effektiv noch um einiges höher sich an der Unwissenheit der angestellten 45 Millionen Deutschen laben und bereichern. Ich habe ein Experiment mit KLARNA gemacht, in dem ich von den 9.99% angebotenen Positivzinsen über 12 Monate über einen ausgeklügelten Mechanismus in 24 Monate Laufzeit zu 13,49% Positivzins hineingepresst wurde. Nach der sofortigen Abzahlung war der Spuk beendet, den Zins, also das “Opfer an den Herren”, hat die KLARNA Bank aber bereits vollständig für das erste Jahr abgeschröpft, trotz sofortiger Tilgung. Wir überlegen uns nun einmal im Stillen, was der effektive Zins von 13,49 p.a. über die Laufzeit von 24 Monaten bei einer Kreditsummer von 2.000 Euro bedeutet hätte: ca. 500 Euro Zinsen für einen Konsumentkredit von 2.000 Euro sind also 25% Effektivzins, bei einem Mindestreservesatz der Europäischen Zentralbank von derzeit von 1% muss die KLARNA Bank also nur 20 Euro von einem Sparer oder aus eigenen Vermögen bei der EZB vorhalten, um die restlichen 1980 Euro aus dem Nichts zu erstellen. Es wird also mit 20 Euro bei Klarna, 500 euro verdient und an den Einleger, also den Sparer der 20 Euro wird womöglich auch noch ein Strafzins durch die KLARNA Bank erhoben. Hier wird nun also auf besonders perverse Art und Weise sowohl vom Sparer, also auch vom Kreditnehmer in einem unfassbar perfiden Pyramidenspielchen auf beiden Seiten der doppelten Buchführung, sowohl bei Forderungskonten (Aktiva) also auch bei den Verbindlichkeitskonten (Passiva) Geld verdient, ohne den Negativzins der EZB an die Kreditnehmer durchzureichen. Eine unfassbare Unverschämtheit und es wird Zeit den Negativzins bei seiner Hausbank, bei der Klarna und anderen Bankenhäusern unverzüglich einzufordern. Die L-Bank Baden-Würrtemberg vergibt beispielsweise schon seit längerem Kredite an Kommunen mit negativem Zinssatz.
 
Es wird Zeit das die deutsche Bevölkerung, ob nun angestellt oder nicht, sich finanziell und ökonomisch eingehend informiert, wie das System, in dem wir Leben, Arbeiten, Lieben und Sterben eigentlich funktioniert und wir gemeinsam endlich die Scharade der Investment- und Privatbanken beenden indem wir einfordern was uns seit langem und zwar genau seit 2013 zusteht: Kredite, Leasingraten, Mietzinsen und Versicherungsprämien zum Negativzinssatz der Europäischen Zentralbank. Deutsche Bankenhäuser müssen der Volkswirtschaft Deutschlands dienen und nicht die Volkswirtschaft Deutschlands den Bankenhäusern.
 

3.5 Wirkungsweise des Negativzinses

Nun, wenn, wie wir beim Positivzins sehen können, der Geldfluss und Arbeitskraftfluss und Lebenszeitfluss der Angstellten hin zum Vermögenden, zum Vermieter, zum Kreditgeber, zum Maschinenbesitzer, kurz zum Gläubiger läuft, so läuft bei umgekehrter Zinsflussrichtung ein immer grösser werdender Anteil des Geldflusses zum Urheber der Arbeit, des Lebens und des Leistungsträgers hin. Nehmen wir als konkretes Beispiel, das Beispiel der Vermietung. Wenn der Zins sinkt oder gar negativ von den Banken als Baufinanzierung oder Hauskauffinanzierung herausgegeben wird, werden mehr Häuser gekauft und die Nachfrage nach Mietwohnungen sinkt. Es sinkt also die Nachfrage nach Mietwohnungen. Der Preis der Mietwohnungen sinkt jetzt logischer weise auch. Angebot und Nachfrage. Ganz simples Prinzip, kein Hexenwerk. Der sinkende Mietwohnungspreis hat nun zur Folge, dass weniger in Immobilien investiert wird, von Wohnungsbaufirmen die überhaupt keinen Wohnraum brauchen und dieses Instrument nur zur rein eigennutzigen Geldvermehrung ausnutzen. Diese privten Baufirmen und Immoblienbroker werden nun Ihre Milliarden Euro in Realwirtschaftliche produktive Prozesse investieren müssen, da Ihr Geld auf dem Wohnungsmarkt nicht mehr ausreichend wachsen kann, auf dem Konto der EZB unter dem Negativzins langsam aber sicher verrotet und im Digitalen Euro im Tresor ebenso hinfortgammelt. Das fehlende Geld auf dem Wohnungsmarkt entlastet nun die Immobilienblase und die Mietpreisblase, in der wir uns derzeit unumstritten wieder befinden, so kurze Zeit nach 2008, der letzten Immobilienpreisblase. Das Geld der Vermögenden und 200 Ultrareichen Deutschlands mit Ihren 4 – 8 Billionen Euro liquiden Vermögen, müssen also in realwirtschaftliche, innovative und optimalerweise von der Politik in klimaschützenden geleitete Produktions-Prozesse investieren, wenn Sie nicht wollen, das Ihre ach so geliebtes und verhertes und aufgeilendes Geld elendiglich dahinrottet. Willkommen in der Negativzinsökonomie. Willkommen in einer neuen Epoche der Weltwirtschaft. Willkommen in einem neuen Deutschland der Innovations- und Aufbruchstimmung.
 

3.6 Der Dogmatismus der Negativzinskritiker

Prof. Paul Kirchhof, Wirtschaftsprofessor aus Heidelberg, CDU-Wahlkämpfer und Steuerhinterziehungs-Befürworter (er war gegen den Einkauf Steuer-CD) ist einer der prominentesten Negativzinskritiker. Herr Kirchof vertritt die orthodoxe Schule des leistungsfreien Vermögenszuwachses einer 0,5 Prozentigen männlichen Elite Deutschlands, er steht also für sozial ungerechten, genderbasierten und erbbasierten Schutz dieser Hyper-Reichen Minderheit der Deutschen ein. Wir sprechen hier von 200 Deutschen von über 80 Millionen Deutschen. (200 deutsche Milliardäre). Herr Kirchof hält es also für moralisch Wertvoll wenn 80 Millionen Menschen zu Gunsten von 200 Menschen schuften, leiden und sich als Angestellte mit konstant sinkendem Lohnniveau fremdführen lassen müssen um kontinuierlich den positiven Zins für diese ganz kleine Minderheit der Ultra-Priviligierten Deutschlands heranzuschaffen. Er argumentiert dabei, dass die EZB über Ihre Befugnisse agiert und Schuld am Negativzins hat. Er vergisst dabei vollkommen und natürlich absichtlich, etwa zu erwähnen, dass der positive Zins das Problem der Sparschwemme überhaupt verursacht hat (Bernanke, 2005). Er vergisst auch absolut elementare Grundlagen der VWL, wie das Gesetz des tendenziellen Falls des Profitrate zu erwähnen. Herr Prof. Kirchhof hält den Beruf des Sparers somit über dem Beruf des Berufenen, des Arbeiters. Ein Sparer sein, ist aber kein Beruf, hierzu muss man nur einmal beim BIZ oder bei der Agentur für Arbeit nach validen, deutschen Berufstätigkeiten nachschauen, um diese Beleidigung an jedem einzelnen deutschen Arbeiters von Herrn Kirchhofs zu entlarven. Herr Prof. Kirchoff: Sparen ist keine Arbeit. Arbeiten ist eine Arbeit. Geld arbeitet nicht. Arbeiter arbeiten für den positiven Zins. Ich fordere Sie hiermit dazu auf, sich für diese Beleidigung an den 45 Millionen angestellten Deutschen öffentlich zu entschuldigen. Nur weil man ihn oder Sie nicht sieht, Herr Kirchof, heisst es nicht, dass es den Arbeiter oder die Arbeiterin nicht gibt! Ob in den Muskovitminen von Madagaskar, den Goldminen in Pakistan oder den Bergwerken in Uttar Pradesh, 250.000.000 Kinder sind täglich unablässig im Einsatz für Herr Prof Kirchofs Zinsbezieher, vornehmlich die Christliche Demokratische Union Deutschlands, an der ungefähr soviel Christliches ist, wie Ökologisches am Anlasser eines Verbrennungsmotors. Schämen Sie sich, Herr Prof. Kirchof, schämen Sie sich!
 
 
 

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